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DIE FREIBURGER ALTSTADT

WISSENWERTES ÜBER DIE FREIBURGER ALTSTADT

Freiburg wurde im Jahr 1120 n.Chr. gegründet und entwickelte sich bis heute kontinuierlich zu einer Schwarzwaldmetropole. Wahrzeichen der Stadt ist das Münster zu Unserer Lieben Frau mit seinem von Maßwerk durchbrochenen Turmhelm, einem architektonischen Meisterwerk der Gotik.

In der 1,19 km2 großen Innenstadt Freiburgs leben und wohnen 7.647 Einwohner (31.12.2017). Die Einwohnerdichte liegt bei 6426 Einwohner je km2. Die Altstadt bildet das Stadt- und Geschäftszentrum und ist der Kern der ursprünglichen Stadt. Sie gliedert sich in die beiden Bezirke Altstadt-Mitte und Altstadt-Ring. Der Bezirk Altstadt-Mitte stellt dabei die bebaute Fläche der Stadt zur Zeit ihrer Gründung und damit die eigentliche Altstadt dar. Daran schließt sich der Bezirk Altstadt-Ring westlich bis zur Bahnlinie und südlich bis zur Dreisam an.

Der Bezirk Altstadt-Mitte ist nach dem Muster aller von den Zähringern gegründeten Städte angelegt: Ein Straßenkreuz teilt die Stadt in vier Viertel, Kirche und Rathaus befinden sich nicht im selben Viertel. Stadtmittelpunkt ist der Bertoldsbrunnen, wo sich die Hauptachsen der Kaiser-Joseph-Straße und der Salz- bzw. Bertoldstraße kreuzen.

Im Osten grenzen beide Bezirke an den Schlossberg. Nachbarbezirke sind der Stühlinger im Westen, Neuburg im Norden, die Oberau im Osten und jenseits der Dreisam die Wiehre im Süden.

In der Altstadt ist das Nebeneinander von Wohnen, Dienstleistungsbetriebe, Universität, Freizeit und Kultur sehr dicht und gibt der Innenstadt ein kleinstrukturiertes, geschäftiges und vielfältiges Flair.

Als Universitätsstadt ist Freiburg eine offene Stadt, deren Lebensart auch von den Studenten mitgeprägt wird.

BESCHREIBUNG DER ALTSTADT

Die Altstadt ist der pulsierende Mittelpunkt der Stadt mit ihrem südländischen Flair und badischer Freundlichkeit. Der historische Kern der Stadt ist überwiegend autofrei. Sie zeichnet sich durch viele kleine verwinkelte und gepflasterte Gässchen und Straßen aus, durch die man als Fußgänger gemütlich flanieren kann. Zahlreiche Straßencafés laden zum Verweilen ein und viele kleine Läden zum Einkaufsbummel. Freiburgs Bächle, kleine Wasserläufe, die sich durch viele Gassen der Altstadt ziehen sind allseits bekannt und tragen zum Charme der Innenstadt bei. Ursprünglich dienten sie zur Brauchwasserversorgung innerhalb der Freiburger Stadtmauern. Heute stellen sie besonders im Sommer eine willkommene Abkühlung für Fußgänger und Kinder dar. Gespeist werden die Bächle von dem Fluss Dreisam.

Vom Bertoldbrunnen, im Stadtmittelpunkt stehend, erkennt man gen Osten blickend über den Dächern hinweg den Münsterturm. Das gotische Freiburger Münster, auch als schönster Turm der Christenheit bekannt, ist das Wahrzeichen Freiburgs.

Im Südosten befindet sich vor dem Schwabentor eine der schönsten und ältesten Ecken der Altstadt: es ist der Platz, der Oberlinden genannt wird und auf dem ein Brunnen, eine etwa 300 Jahre alte Linde und auch das älteste Gasthaus Deutschlands steht. Der Gasthof zum Roten Bären ist seit dem 12. Jahrhundert durchgängig in Betrieb. Die historischen Häuser sind über den Läden alle bewohnt.

Über den Augustinerplatz gehend, erreicht man die Gerberau und Fischerau. Beides sind kleine, pittoreske Gassen, die parallel zueinander laufen und durch den Gewerbekanal getrennt werden. Ein kleiner Laden mit besonderen Angeboten steht neben dem anderen und zusammen mit Gaststätten, gemütlichen Cafés und zwei Confiserien in den niedrig gebauten und eng aneinander stehenden Häusern, geben sie den beiden Gassen ihren Charme. Über den Geschäften bieten die Häuser Platz für Wohnraum.

Durch das Martinstor, dem zweiten, etwas jüngeren Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung, führt die Kaiser-Josef Straße aus dem Innenbereich der Altstadt heraus. Hier stehen komfortable Mietshäuser und ein Stück weiter in der Nähe des Martinstores findet man in einem schönen alten stilvollen Laden die stadtbekannte Chocolaterie von Susanne Schneider-Kuenzer, eine der ersten in der Stadt.

Das Sedanquartier / Im Grün liegt im Südwesten der Innenstadt und ist das größte zusammenhängende Wohngebiet in der Altstadt. Es gehört zum Altstadt-Ring und erstreckt sich zwischen der Bertoldstraße im Norden, dem Platz der Alten Synagoge, dem Platz der Universität und der Werthmannstraße im Osten, der Dreisam im Süden und der Rheintalbahn im Westen. Nach dem Krieg 1871 wurden im westlichen Teil des Sedanquartiers auch großbürgerliche Villen und Jugendstilhäuser gebaut.

Ab den 90iger Jahren veränderte sich der bahnhofnahe Bereich des Quartiers durch verschiedene Baumaßnahmen: Das moderne Konzerthaus, das CinemaxX, der Bebau der Bahnhofsachse mit architektonisch modern gestalteten Hochhäusern, die Verkehrsberuhigung des Rotteckrings mit Straßenbahnbau geben dem Quartier dort ein großstädtisches, geschäftliches und nüchternes Gesicht.

An Parks und Grünflächen weist die Altstadt neben dem Schlossberg, den Colombipark mit dem Colombischlößchen, sowie an der Rempartstraße einen kleinen Park bei der Hauptmensa auf. Ein weiterer Park findet sich zwischen Schwabentor und Dreisam.

WOHNEN IN FREIBURG

Wer beschließt hier zu wohnen, kann den südländischen Flair der Stadt genießen und hat Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten in direkter Nähe. Man muss aber auch die Geräuschkulisse der Stadt tagsüber und in der Nacht akzeptieren können und mit der Menschenmenge zurechtkommen, welche die Stadt täglich besucht.

Preisentwicklung pro m² in Freiburg

Die Daten zeigen den mittleren Preis der ausgewerteten Angebote (Medianwerte).

Wohnungsmiete pro m² Kaufpreis pro m²
Jahr bis 40 m² bis 80 m² bis 120 m² Wohnungen Häuser
2017 14,20 € 10,70 € 10,40 € 4.140 € 3.730 €
2018 14,50 € 10,80 € 12,00 € 4.390 € 4.030 €
2019 15,40 € 11,30 € 13,30 € 4.560 € 4.330 €

(Quelle: immowelt.de)

VERKEHRSANBINDUNG

Auf den beiden Hauptachsen der Altstadt, der Kaiser-Joseph-Straße bzw. der Bertoldstraße und der Salzstraße fahren die Straßenbahnlinien. Die Schnittpunkte der Linien am Bertoldsbrunnen und Stadttheater, sind neben dem Hauptbahnhof am westlichen Rand der Altstadt, die wichtigsten Knotenpunkte des öffentlichen Personennahverkehrs in Freiburg.

Mit der Bahn anreisend ist man vom Hauptbahnhof schnell mitten im Stadtzentrum, sowohl zu Fuß als auch mit der Straßenbahn.

Die Grenzen der bebauten Altstadt bilden mehrspurige Straßen als Hauptverkehrsadern des Individualverkehrs. Die Parkmöglichkeiten sind auf mehrere Parkhäuser an den Hauptverkehrsachsen konzentriert, während in den übrigen Straßen Anwohner- und Behindertenparkplätze überwiegen.

GESCHICHTE

Im Jahr 1091 erbaut Bertold von Zähringen auf dem Schloßberg eine Burg, das Castrum de Friburch.

Die am Ende des 10. Jahrhunderts entdeckten reichhaltigen Silbervorkommen am Westrand des Schwarzwalds verhalfen der Stadt zu Wohlstand

Bemerkenswert ist das wohl um 1170 planvoll angelegte Netz der Bächle, Wasserrinnen in den Straßen der Altstadt, deren Wasser aus der Dreisam stammt und das im Mittelalter zur Brauchwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung, vor allem aber auch als ständig vorhandenes Löschwasser diente. Das Trinkwasser wurde durch Deicheln von Quellen oberhalb der Stadt an die öffentlichen Brunnen geführt. Für den Betrieb und die Bewirtschaftung und Instadthaltung der Wasserläufe in der Stadt – neben den Bächle auch Kanäle (Runzen) zum Betrieb des Gewerbes z.B. der Gerberei und Granatschleiferei, wurden Runzgenossenschaften gegründet.

Um 1200 beginnt der Münsterbau, der nach 6 Jahren eines der schönsten Kirchengebäude in Deutschland geschaffen hat. Im Jahr 1513 findet die Schlussweihe statt.

Mit dem Tod des letzten Zähringers 1218 erlangt dessen Neffe aus dem Geschlecht der Grafen von Urach die Herrschaft über Freiburg. Dann im Jahr 1368 wird die Unzufriedenheit der Bürger mit der Herrschaft der Uracher so groß, dass sie sich von diesen frei kaufen und sich unter die Herrschaft der Habsburger stellen.

Von 1415 bis 1427 ist Freiburg Reichsstadt. Und 30 Jahre später wird damit begonnen die Universität zu erbauen.

Französische Truppen nehmen 1677 die Stadt ein und der Festigungsbaumeister Vauban baut eine sternförmige dickwandige Festung um die Altstadt. In den Jahren zwischen 1697 bis 1745 wechselt die Stadt mehrfach zwischen Frankreich und Österreich hin und her. Napoleon gliedert dann 1805 Freiburg in das neugeschaffene Großherzogtum Baden ein und im Jahre 1818 erhält Baden eine Verfassung. Kurz darauf löst Freiburg Konstanz als Bischofssitz ab.

1848 bis 1849 wird die Badische Revolution mit Straßenkämpfen und Barrikaden ausgefochten.

Die Elektrifizierung kommt – 1901 wird die Pferdetram durch eine elektrische Variante ersetzt.

1918 wird auf dem Karlsplatz zur Revolution aufgerufen, in deren Folge Baden zur Republik wird.

Im Zweiten Weltkrieg zerstört 1944 ein Luftangriff große Teile der Altstadt. Wie durch ein Wunder übersteht das Münster den Angriff und bleibt erhalten. Mit dem Ende des Krieges übernehmen die Franzosen als Besatzungsmacht die Stadt und regeln das Alltagsleben. 1946 wird Freiburg Regierungs- und Verwaltungssitz für das Land Baden.

Seit 1952 ist Freiburg mit der Zusammenlegung von Baden und Württemberg Sitz des Regierungspräsidiums. Dem gingen heftige Debatten voraus, denn ein Volksentscheid sollte über den Zusammenschluss entscheiden: Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das durch einen Volksentscheid enstand

1974 werden mit der Gebietsreform die Gemeinden Lehen, Hochdorf, Munzingen, Tiengen, Opfingen, Waltershofen, Ebnet und Kappel eingemeindet und zu Stadtteilen Freiburgs.

Als erste deutsche Stadt setzt sich Freiburg 1984 mit einer Umweltschutzkarte für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ein und 2008 macht sich die Stadt mit ihrer ehrgeizigen Umweltpolitik als „Green City“ einen Namen. 2012 bekommt sie zusammen mit Offenburg und Karlsruhe die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Stadt“ des Landes.

Laut einer Studie ist Freiburg die Großstadt mit dem jüngsten Durchschnittalter der Bevölkerung in Deutschland.

Aufgrund der Beliebtheit der Stadt und des starken Zuzugs, müssen in der Stadtverwaltung neue Konzepte der Wohnbebauung bei gleichzeitigem Erhalt der Lebensqualität und der Umweltstandards, welche die Stadt ausmachen, diskutiert werden. Viele grüne Flächen werden bebaut und die Stadt verdichtet.

(Quelle: freiburg-geniessen.de)

SEHENSWÜRDIGKEITEN DER FREIBURGER ALTSTADT

In der Altstadt ist eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Daher wird an dieser Stelle nur eine Auswahl genannt:

Zu den berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das gotische im 13. Jahrhundert erbaute Freiburger Münster, das im Jahr 1687 entstandene Dominikanerinnenkonvent Adelhauser Neukloster und das aus dem 16.Jahrhundert stammende Historische Kaufhaus.

Das Schwabentor, ein mittelalterlicher Torturm aus dem 13. Jahrhundert, erinnert heute noch an die mittelalterliche Stadtbefestigung, die einstmals Freiburg umschloss. In der Nähe Stadteinwärts steht das älteste Gasthaus Deutschlands: das Gasthaus Zum Roten Bären.

Aus dem 13. Jahrhundert stammt auch das Netz der Freiburger Bächle, ein ehemaliges Bewässerungssystem, das mit einer Länge von 15,5 km die gesamte Altstadt durchzieht und einen Teil der südländischen Charme der Stadt ausmacht.

In der Kaiser-Joseph-Straße befindet sich ein nach mittelalterlichen Grundrissen original wiederaufgebautes Handtuchhaus, also ein sehr schmales, längliches Haus mit großer Höhe.

Das Alte Rathaus ist ein Besuch wert, hier werden Hochzeiten gefeiert und im Innenhof finden im Sommer in einem kleinen und feinen Rahmen Theateraufführungen statt. Zur Mittagsstunde erklingt das Glockenspiel im Rathaustürmchen. Das Glockenspiel besitzt 25 Glocken und das Spielwerk wird über sechs Walzen gesteuert. Es ist ein Geschenk des Fabrikanten und Stadtrats Berthold Welte an die Stadt, der Mitinhaber der Orgel-und Orchestrionfabrik M. Welte & Söhne war.

Moderne Sehenswürdigkeiten sind z.B.:

Der Synagogengedenkbrunnen steht auf dem Platz der ehemaligen Synagoge, die in der Progromnacht 1938 niedergebrannt wurde. Er bildet den Grundriss der Synagoge ab und ein kleines, auf einer Stele stehendes Modell machen die Synagoge wieder sichtbar.

Die neue Universitätsbibliothek wurde 2015 gebaut und sticht mit ihrer futuristisch anmutenden Fassade aus Glas und dunkelmattierten Chrom visuell aus den umliegenden Gebäuden hervor. Baumängel, sehr hohe Baukosten, Insolvenz der Baufirma und noch laufende Gerichtsverfahren brachten dem Bau einen kontroversen Ruf ein.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN

Kirchen und kirchliche Einrichtungen

Das Münster zu unserer Lieben Frau ist das Wahrzeichen der Stadt und steht auf dem Münsterplatz, auf dem jeden Vormittag ein Bauernmarkt mit regionalen Produkten aufgebaut wird.

In unmittelbarer Nähe befinden sich die Münsterbauhütte, das Haus der Erzdiözese und des Erzbischöflichen Ordinariats.

Auf dem Rathausplatz steht das Dominikanerkonvent mit der St. Martinskirche und in der Rathausgasse die Alt-Katholische Kirche St.Ursula, an der Bertoldstraße befindet sich die Universitätskirche, das Adelhauser Neukloster war ein ehemaliges Dominikanerinnenkloster in der Oberen Gerberau dessen Klosterkirche noch als Kirche dient, während die anderen Räumlichkeiten zum Museum und zu Büros wurden. Die Pauluskirche steht am Stadtteilrand zur Wiehre hin an der Schwarzwaldstraße, ihr Saal wird für verschiedenste große Veranstaltungen genutzt und ist einer der ältesten Konzertsäle Freiburgs. Dreisam3 ist eine evangelische Kirche – eine Initiative der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Universität

In der Altstadt liegt das Zentrum der Albert-Ludwig-Universität mit den geistes-, sozial- und sprachwissenschaftlichen Fakultäten sowie der Universitätsbibliothek. Die an ihr studierenden 24.612 Menschen machen einen großen Anteil an der Bevölkerung aus (Wintersemester 2018/2019, ohne die Studierenden der Pädagogischen Hochschule).

Kindergarten und Schulen

Wegen der Universität und den vielen Dienstleistungsbetrieben, gibt es in dem Bereich der Altstadt auch sehr viele Kindertagesstätten. Ein paar sollen hier aufgezählt werden:

Der Katholische Kindergarten Unserer Lieben Frau und das Katholische Kinderhaus Lambertus, der Pauluskindergarten, die beiden Uni-Kitas Wichtelgarten und Zaubergarten, die Kita „Kleine Knöpfe“ des Studierendenwerks, die nahe der Uni gelegene Kita Glacisweg e.V. und die Kinderhausinitiative e.V.

Für studierende Familien ist der Familienservice GmbH an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Anlaufstelle und Ansprechpartner.

Auch in der Innenstadt findet man weiterführende Schulen und berufliche Schulen:

Die beiden Gymnasien: Das St.-Ursula-Gymnasium Freiburg im Breisgau, das ein privates, staatlich anerkanntes, allgemeinbildendes katholisches Mädchengymnasium ist, mit der Erzdiözese Freiburg als Träger und das Goethe-Gymnasium.

Berufliche und weiterbildende Schulen gibt es in der Innenstadt einige, auch hier sollen ein paar genannt werden: Das Abendgymnasium und die Abendrealschule der VHS, die Akademie für Kommunikation Freiburg, die DAA Logopädieschule Freiburg, die Psychotera Heilpraktikerschule, die orBit-Schule, die iOR Sprachschule und weitere.

Die VHS, die Volkshochschule, hat ihr Büro und ihre Veranstaltungsräume im Schwarzen Kloster in der Rathausgasse. Sie bietet ein großes und breitgefächertes Kursangebot an.

Am Münsterplatz befindet sich das Institut Francais – Centre Culturel francais. Hier wird der Austausch zwischen den beiden Ländern organisiert, Sprachkurse angeboten, auch mit staatlich anerkanntem Abschluss. Gemeinsame Ausflüge mit Franzosen und Deutschen, Kinobesuche französischer Filme und Ausstellungen französischer Künstler bereichern das Programm.

Kulturaustausch ist auch das Anliegen des Chinesischen Instituts und vom Amerikahaus. Beide bieten Vorträge und Sprachkurse an.

Weitere Einrichtungen in der Altstadt

Die Stadtbibliothek am Münsterplatz bietet für jeden Lesestoff, Lexika, Noten, Filme und vieles mehr an und ist sehr beliebt. Zudem gibt es weitere Nebenstellen in der Stadt verteilt und der Bücherbus fährt unter der Woche verschiedene Orte in den Stadtteilen an.

Sowohl für die Freiburger, die Leute aus der Region, wie auch für die Touristen, ist die Altstadt mit den Geschäften und Kaufhäusern (Karstadt, Breuninger, Kaufhof) auf der Kaiser-Joseph-Straße ein wichtiges Ziel.

Im Alten Rathaus befindet sich der Hauptsitz der Stadtverwaltung und des Oberbürgermeisters. Das Neue Rathaus befindet sich im Stadtteil Stühlinger.

Das Regierungspräsidium hat seinen Hauptsitz im Stadtteil Betzenhausen, der Sitz des Regierungspräsidenten blieb allerdings im repräsentativen Basler Hof in der Altstadt.

Die Polizei und viele Banken haben in der Innenstadt ihren Hauptsitz. Ebenso befinden sich hier auch die Gebäude des Landgerichts und Verwaltungsgerichts.

Kultur und Freizeit

Kulinarisch wird in der Innenstadt einiges geboten: Gehobene deutsche Restaurants, zwanglose Wirtshäuser und Bierstuben sind auf das Stadtviertel verteilt. Man kann gut bürgerlich essen, indisches, arabisches, chinesisches Essen ausprobieren, Sushi genießen oder in „Edos Hummus-Küche“ ein Fan von Hummus und Falaffel werden. Oder in der Casa Espanola bei feiner Mittelmeerküche und gutem Wein den Alltag vergessen. Vegan und vegetarisch ist eine Selbstverständlichkeit. Was jeder besucht haben sollte, ist das sogenannte „Fressgäßle“. Ein Durchgang mit großem mittigem Raum, in dem viele internationale Essensstände leckeres Essen für jeden Geldbeutel anbieten. Traditionelle Kneipen runden das ganze ab: z.B. der Schlappen, das Café Pow, das Jos Fritz, die Schachtel, das irische O`Kellys, das Tacheles.

Discotheken und Clubs laden zu einem langen Nachtleben ein.

Die meisten Kinos der Stadt befinden sich in der Innenstadt: Die Harmonie, die Freilichtspiele Friedrichsbau. Beide Kinos zeigen auch Filme, die nicht zum Mainstream gehören. Die Harmonie bietet die Möglichkeit an, die Opern-Highlights der New Yorker Metropolitan Oper mitzuerleben – allerdings sind die Karten schnell weg und man sollte reservieren! Der Betreiber der beiden Kinos macht im Sommer das sehr beliebte Freilichtkino im Schwarzen Kloster. Desweiteren gibt es noch das CinemaxX, es ist das größte Kino Freiburgs.

Für die Kultur einer Stadt sind die Theater etwas Besonderes. In der Altstadt sind das, das Stadttheater, das Wallgrabentheater, Harrys Depot und das Theater im Marienbad. Das alte Freiburger Rathaus hat einen kleinen schönen Innenhof, in dem in den Sommermonaten Theateraufführungen des Wallgraben Theaters stattfinden, die erlebenswert sind. Das Konzerthaus und das Historische Kaufhaus sind Orte, an denen Konzerten zugehört werden können.

Seit 1979 gibt es immer Anfang September mit „Kunst in der oberen Altstadt“ einen Markt in den Gassen zwischen Historischem Kaufhaus, Augustinerplatz und Schwabentor. Künstler und Kunsthandwerker bieten entlang der Gässchen an kleinen Ständen ihre Kreationen an.

In der Marienbad Kunsthalle und dem Kunstverein Freiburg e.V. kann man wechselnde Kunstausstellungen besuchen.

Das Literaturhaus in der Bertoldstraße bietet Autorenlesungen für Kinder und Erwachsene an.

Eine Vielfalt an Museen, mit dem Augustinermuseum, der Grafischen Sammlung Augustinermuseum, dem Adelhausermuseum Museum für Natur und Mensch, dem Colombischlößchen Museum für Frühgeschichte, dem Kunstmuseum und dem Wenzinger Haus Museum für Stadtgeschichte, zeichnet die Stadt aus.

Auch alternative Kultur findet sich in der Altstadt, hauptsächlich im Sedanquartier – Im Grün. Neben vielen kleinen gemütlichen Kneipen, dem Crash und dem Jazzhaus, gibt es die Specht-Passage, mit dem Buchladen Jos Fritz und dem gleichnamigen Café, sowie dem Theater Harrys Depot und einem Fahrradladen, außerdem die Grether Fabrik, eine frühere Gießerei, wo sich unter anderem das Strandcafé und die Volxküche

Quellen:

Appenzeller, P.; Kersting R. (2018): „Endlich Freiburg – Dein Stadtführer“,

rap Verlag Stegen-Eschbach

cityrundgang.de/freiburg

Freiburg.de

freiburg-geniessen.de

hochschwarzwald.de

Immowelt.de

statista.com

Wikipedia

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