FREIBURG RIESELFELD

Rieselfeld ist ein Stadtteil von Freiburg im Breisgau. Es liegt im Westen der Stadt und wird von dem Naturschutzgebiet Freiburger Rieselfeld am Tiergehege Mundenhof im Westen, von der Opfinger Straße nach Süden und der Besançonallee im Osten abgegrenzt. Südlich befindet sich das zum Stadtteil Sankt Georgen gehörende Industriegebiet Haid, im Osten Weingarten. Das Rieselfeld liegt auf einer Fläche von 78 Hektar und hat etwa 9800 Einwohner (Quelle: Wikipedia; Stand: 01/2013).

GESCHICHTE

1891 erwarb die Stadt Freiburg von der Universität ein 500 Hektar großes Gelände im Westen der Stadt, um Rieselfelder zur Verrieselung der Abwässer der auf über 50.000 Einwohner angewachsenen Stadt zu schaffen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus ließen sich in der Flur „Auf der Haid“ in der näheren Umgebung der Rieselfelder Sinti, darunter Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald, nieder. Nahebei lagen eine Abdeckerei und die als Barackenquartier von „Asozialen“ verrufene Opfinger Siedlung. Nutzung und Bewohnerschaft markierten diesen vor der Stadt gelegenen Raum als einen Ort des gesellschaftlichen Ausschlusses.

1985 stellte die „Kläranlage Rieselfeld“ ihren Betrieb ein, da die Anlage die auf über 90.000 m³ täglich angewachsene Abwassermenge nicht mehr bewältigen konnte und eine Verrieselung ohne ausreichende Vorbehandlung abwasserrechtlich nicht mehr zulässig war.

Der Stadtteil Rieselfeld entstand, nachdem 1992 der „Städtebauliche Wettbewerb Rieselfeld“ ausgeschrieben worden war. Gewonnen wurde dieser von der Planungsgruppe Süd-West aus Lörrach, die das Projekt zusammen mit dem Architekturbüro Böwer Eith Murken Spiecker, dem Architekten Manfred Morlock und dem Landschaftsarchitekten Bernd Meier entwarfen. Die Oberleitung für Projekt und Umsetzung hatte Hans Rudolf Güdemann von der Planungsgruppe Süd-West.

Nach umfangreichen Bodenuntersuchungen und nachfolgendem Bodenabtrag leicht belasteter Flächen waren die Voraussetzungen zur Bebauung der ehemaligen Rieselfelder am Westrand der Stadt gegeben. 1993 begannen die Erschließungsarbeiten am ersten Bauabschnitt, 1994 wurde mit den ersten Wohnungsbauten begonnen. 1996 wurden schließlich die ersten Wohnungen fertiggestellt und bezogen. 1997 wurde die Clara-Grunwald-Grundschule eröffnet und das bereits existierende Kepler-Gymnasium zog in den Neubau um. Außerdem wurde die Sepp-Glaser-Sporthalle eingeweiht und mit der Erschließung des zweiten und dritten Bauabschnittes begonnen. Im selben Jahr wurde Rieselfeld an die Straßenbahn durch die neue Linie 6 (heute Linie 5) angeschlossen.

Im Jahr 2000 wurden die Erschließungsarbeiten für den vierten und letzten Bauabschnitt durchgeführt. 2001 wurde der Stadtteilpark fertiggestellt und ein Jahr später mit dem Bau der Kirche und dem Stadtteiltreff begonnen, welcher wiederum ein Jahr später eingeweiht wurde. 2003 wurde ein Weg auf den Namen von Käthe Vordtriede eröffnet. 2004 erfolgte die Weihe der Maria-Magdalena-Kirche. Im Juli 2006 fand die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Kepler-Gymnasiums statt.

ARCHITEKTUR

Fast alle Wohnungen im Rieselfeld sind als Geschossbauten in Häuserzeilen entlang der Straße angelegt, auf der rückwärtigen Seite wurden Grünzonen und Gärten angelegt. Eine geschlossene Bauweise wurde jedoch nur entlang der Rieselfeldallee realisiert, die als Hauptachse fungiert und auch die Straßenbahn aufnimmt. Um eine heterogene Struktur zu gewährleisten, wurden Miet- und Eigentumswohnungen sowie Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser räumlich nicht voneinander getrennt. Um auch der Umweltverträglichkeit Rechnung zu tragen, ist die gesamte Bebauung in Niedrigenergie-Bauweise errichtet. Regenerative Energiequellen wurden in den meisten Fällen genutzt. Außerdem ist der gesamte Stadtteil rollstuhl- bzw. kinderwagengerecht gestaltet.

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