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FREIBURG-ST. GEORGEN

IHR IMMOBILIENMAKLER FÜR FREIBURG-ST-GEORGEN

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WISSENSWERTES ÜBER DEN STADTTEIL FREIBURG-ST. GEORGEN

Sankt Georgen ist ein südwestlich der Stadt Freiburg gelegener Stadtteil, der aus den Winzerdörfern Wendlingen, Hardkirch und Uffhausen gebildet und später Sankt Georgen genannt wurde. St. Georgen verfügte über eine große Gemarkung, mit viel Wald und Wiesen, die es den Bewohnern ermöglichte, trotz der Nähe zur Stadt Freiburg ihre Selbstständigkeit infrastrukturell und wirtschaftlich zu erhalten. Dieser Gemeindeverband war bis 31. März 1938 selbständig und wurde, obwohl die Bevölkerung St. Georgens dagegen war, im Jahr 1938 zwangsweise nach Freiburg eingemeindet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Beschluss nicht rückgängig gemacht, auch wenn es der Wunsch der Mehrheit der St. Georgener Bürger gewesen war. Daher sind die St. Georgener auch bis heute bestrebt, dass der historische Charakter des Stadtteils erhalten bleibt und nicht durch Bauland- und Nachverdichtungsinteressen von der Stadtverwaltung und Investoren verloren geht.

Sankt Georgen besteht heute aus den beiden Freiburger Stadtbezirken St. Georgen Nord und St. Georgen Süd, deren Grenze die Hauptlinie der Rheintalbahn bildet. Der Stadtteil ist 10,67 km2 groß und hat eine Bevölkerungsdichte von 1.146 Einwohner je km2.Hier leben 12.231 Einwohner (31. Dezember 2017). Sankt Georgen wird im Süden von dem Schönberg, im Südosten von der Gemeinde Merzhausen und im Südwesten von der Gemeinde Schallstadt begrenzt. Nach Osten grenzt Sankt Georgen an den Stadtteil Vauban, nach Nordosten an den Stadtteil Haslach und nach Nordwesten an den Stadtteil Rieselfeld. Im Westen verläuft im Mooswald auf einer Linie zwischen dem Eugen-Keidel-Thermalbad und den Schlatthöfen die Gemarkungsgrenze zu den Tuniberg-Stadtteilen Tiengen und weiter nördlich Opfingen. Zudem liegt Freiburg-Sankt-Georgen, in größerer Dimension gedacht, im alemannischen Dreieck zwischen Südbaden, dem Elsass und der Nordwestschweiz.

ORTSBESCHREIBUNG VON FREIBURG-ST. GEORGEN

Wenn man von Südwesten her nach Freiburg kommt, dann ist St. Georgen als altes Weindorf das erste, was man schon von weither sieht: der hohe Kirchturm der St.-Georg-Kirche hebt sich malerisch von der bergigen Umgebung ab. Der ruhige Stadtteil ist ein schöner Wohnbezirk, nicht so nah an der Innenstadt und mit noch dörflichem Charakter. Das Stadtteilbild ist von Einfamilienhäusern aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Die meisten St. Georgener wohnen in eher schlichten Ein- und Mehrfamilienhäusern mit Garten. Die Bebauung ist weitläufig. Zur Stadt hin findet man aber auch einige weniger schöne Wohnblocks. St. Georgen verfügt im Ortskern noch über eine ländliche Atmosphäre, wobei nur noch das alte Rathaus in der Blumenstraße und wenige Gebäude in den alten Dorfkernen historisch sind. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die alte Dorfkirche, die romanische Hardkirche, abgerissen und durch eine „moderne“, wesentlich größere Kirche im Stil der Neuromanik ersetzt. Die Geschäfte im Ortszentrum St. Georgens litten durch die enge Anbindung an die Stadt Freiburg und an das Gewerbegebiet Haid recht stark, sodass lediglich entlang der Blumenstraße noch Geschäfte zu finden sind.

Im September 1998 eröffnete der damalige erste Bürgermeister, Sven von Ungern-Sternberg (CDU), und Gerdi Staiblin, die Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, den ersten Bauernmarkt auf dem Kirchplatz der Kirche St. Peter und Paul in St. Georgen. Diesem folgte ein Jahr später der zweite Bauernmarkt im Wohnquartier Vauban. Beide Märkte werden vom Bauernmarktverein St. Georgen e. V. ehrenamtlich organisiert. Der Stadtteil St. Georgen liegt geographisch am Nordhang des Schönbergs (644 m). Die Gemeinde besitzt dort bis heute eine sehr große Rebfläche, welche die ansässigen Winzer beackern und jedes Jahr ein großes, beliebtes und bekanntes Weinfest bei Silvaner, Riesling und Gutedel feiern. Dass es hier schön ist, hat sich rumgesprochen, und so wechseln seit einigen Jahren Wiehre-Familien nach St. Georgen. Drei neue größere Baugebiete sind in den vergangenen Jahren auf St. Georgener Gemarkung entstanden: „Innere Elben“, „Hofacker“ und „Gottmarsmatten“. Hier fanden auch viele junge Familien ein Zuhause. Den Kontrast zum ruhigen, dörflichen Wohnort St. Georgen bildet das Gewerbe- und Industriegebiet Haid (siehe die dazugehörende „Stadtteil“-Beschreibung), das offiziell auch dem Stadtteil zugeschrieben wird. Hier werden Waren produziert, verkauft und konsumiert, regional und international. Im Gewerbegebiet Haid haben sich Supermärkte sowie Elektrofach- und Baumärkte niedergelassen.

WOHNEN IN FREIBURG-ST. GEORGEN

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Preisentwicklung pro m² in Freiburg

Die Daten zeigen den mittleren Preis der ausgewerteten Angebote (Medianwerte).

Wohnungsmiete pro m² Kaufpreis pro m²
Jahr bis 40 m² bis 80 m² bis 120 m² Wohnungen Häuser
2017 14,20 € 10,70 € 10,40 € 4.140 € 3.730 €
2018 14,50 € 10,80 € 12,00 € 4.390 € 4.030 €
2019 15,40 € 11,30 € 13,30 € 4.560 € 4.330 €

(Quelle: immowelt.de)

VERKEHRSANBINDUNG FREIBURG- ST.GEORGEN

Das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel ist spärlich: Zwei Buslinien, die Nummer 11 und 14, fahren die beiden Straßenbahn-Endhaltestellen Innsbrucker Straße im Vauban und Munzinger Straße im Gewerbegebiet Haid an, wo man in die Straßenbahnlinie 3 in Richtung Innenstadt umsteigen kann oder auf weitere Buslinien, die ins Umland fahren. Der kleine Bahnhof Freiburg-St.-Georgen der Rheintalbahn gewährleistet ebenfalls eine Anbindung an die Innenstadt und in Richtung Basel, in die Schweiz. Er befindet sich am südlichen Ortsrand des Stadtteils. Die Bundesstraßen 3 und 31 verbinden Sankt Georgen mit der Freiburger Innenstadt beziehungsweise der Bundesautobahn A5 Karlsruhe-Basel. Seit Ende 1987 führen sie den Verkehr nicht mehr über die Basler Landstraße, sondern über eine Umgehungsstraße und entlasten den Ort.

GESCHICHTE FREIBURG-ST. GEORGEN

Die ehemals selbstständige Gemeinde – im Alemannischen „Sankt Jerge“ genannt – blickt auf eine lange Besiedlungsgeschichte zurück. Funde auf dem Schönberg selbst reichen bis in die Steinzeit zurück. Vermutlich bestand auch bereits zur Zeit der Kelten eine Siedlung am Fuße des Schönbergs. Ein Urnenfriedhof an der Ecke Blumenstraße zum Hartkirchweg bestätigt die Anwesenheit der Kelten. Die Reste einer Straße und eines Brunnens aus römischer Zeit datieren etwa auf das Jahr 50 vor Christus. Auch zahlreiche archäologisch gesicherte Funde in der Umgebung bezeugen eine Besiedelung der Gemarkung St. Georgens mit römischen Gutshöfen, die vermutlich vor allem Wein- und Obstanbau betrieben. Die Endung „ingen“ in Wendlingen deutet schließlich auf eine alemannische Siedlung aus dem 6. Jahrhundert hin. Diese Siedlung wird als „Wendlingen“ erstmals im Jahr 786 n. Chr. erwähnt und gilt als die Keimzelle Sankt Georgens, dessen Ortsteil Hardkirch erstmals im Jahr 804 n. Chr. in den Urkunden des Klosters St. Gallen genannt und Uffhausen erst 873 n. Chr. schriftkundig wird. Uffhausen entwickelte sich entlang der alten Verbindungsstraße nach Basel. Im Jahr 1178 wurde an der Landstraße nach Basel eine Kirche dem Heiligen Georg geweiht.

Ab 1306 regierte ein Vogt das Doppeldorf Wendlingen/Uffhausen, das 1302 erstmals unter dem Namen „Sankt Georgen“ erwähnt wird. Das Dorf ist landwirtschaftlich vor allem durch Weinbau und Holzwirtschaft geprägt. Ab 1390 sind beide Orte ein Lehen des Johanniterordens. Mit der Säkularisation durch Napoleon Bonaparte fiel Sankt Georgen im Jahr 1806 an das Großherzogtum Baden.

Der Streckenabschnitt der Rheintalbahn zwischen Freiburg über St. Georgen nach Basel wurde in mehreren Etappen zwischen 1847 und 1855 fertig gestellt. Durch die Anbindung an die Eisenbahnlinie Freiburg-Schliengen mit einem Haltepunkt, erfuhr St. Georgen im Jahre 1859 einen leichten wirtschaftlichen Aufschwung. Das Wachstum Freiburgs in Richtung Westen erzeugte zunehmend Spannungen mit St. Georgen. Um Gelände zu bekommen, zwangsenteignete Freiburg im Jahr 1890 Teile des Gemeindewaldes, die Rieselfelder am Mundenhof und Privateigentum St. Georgener Bürger. Freiburg und Sankt Georgen wuchsen immer mehr zusammen, worauf der Gauleiter Robert Wagner im Jahr 1937 die Angliederung der Gemeinde an die Stadt Freiburg verfügte. Diese wurde nach einem erfolglosen Protest der St. Georgener vor dem Badischen Staatsgericht am 1. April 1938 vollzogen. Die Stadt Freiburg ließ einen Großteil des Sankt Georgener Forstes zu Gunsten der Stadtkasse einschlagen.

Sankt Georgen entwickelte sich mit der Zeit zu einem Vorort Freiburgs: Auf ehemaligen Landwirtschaftsflächen entstanden neue Wohn- und Gewerbeflächen, wodurch die Einwohnerzahl wuchs. Im Mooswald wurde 1978 das Eugen-Keidel Mineral-Thermalbad mit angrenzendem Kurbezirk erbaut. Der Ausbau des Gewerbegebiets Haid brachte einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in den Freiburger Südwesten. Das auf dem ehemaligen Kasernengelände errichtete Stadtviertel Vauban wurde zum 1. Januar 2008 aus St. Georgen ausgegliedert und wird seither als eigener Stadtteil geführt. Trotz der Größe des Stadtteils St. Georgen und des Wunsches des örtlichen Bürgervereins erhielt St. Georgen keinen direkten Anschluss an das Freiburger Straßenbahnnetz – Die Straßenbahn endet an der Munzinger Straße und seit 2006 an der Innsbrucker Straße. Ende 2012 wurde bekannt, dass die Stadt Freiburg die Errichtung eines neuen Stadtteils von etwa 160 ha auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen am südwestlichen Rand der St. Georgener Bebauung erwägt. Grund war das anhaltende Bevölkerungswachstum in der Stadt, der knappe Wohnraum und das damit verbundene Ansteigen der Mieten und Kosten. Der Gedanke der Stadtverwaltung ist, diese Entwicklung durch neue Wohnbauflächen am Stadtrand zu bremsen. Ein knapper Bürgerentscheid (60 pro:40 contra) entschied dann, dass das in unmittelbarer Nachbarschaft vom Naturschutzgebiet Rieselfeld, dem Stadtteil Rieselfeld und dem Mundenhof gelegene, landwirtschaftlich genutzte Gebiet Dietenbach in großem Maßstab bebaut werden soll.

SEHENSWÜRDIGKEITEN IN FREIBURG-ST. GEORGEN

Die Peter-und-Paul-Kapelle ist ein besonderes kulturhistorisches Kleinod im Kapellenwinkel, Ecke Andreas-Hofer-Straße. Die Kapelle bestand schon im 14. Jahrhundert. Im Jahr 1787 wandelte man die Kapelle in Wohnungen um. 1967 wurde die Kapelle von der Stadt Freiburg angekauft und zwischen 1984 und 1986 stilgerecht renoviert. Beim Johanniterhof in Freiburg-St.-Georgen handelt es sich um ein Zeugnis der ehemaligen St. Georgener Herrschaftsverhältnisse. Die Ortsherrschaft ging bereits 1390 an das Freiburger Johanniterhaus über. Da sich aus diesem das Johanniterfürstentum Heitersheim entwickelte, gehörte der Gemeindeverband St. Georgen bis zum Jahre 1806 zu dem Johannitergroßpriorat Heitersheim. Der zweiteilige Klosterhof in Wendlingen, früher auch Amtshof genannt, geht auf das 14. Jahrhundert zurück und entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg neu. Beim ehemaligen Rathaus St. Georgen – auch Stube genannt – handelt es sich um einen Dreiseithof und repräsentativen Profanbau des ehemaligen Gemeindeverbandes St. Georgen. Das zwischen 1574 und 1601 errichtete Gebäude wird heute als Wirtshaus, Festsaal und Sitz des Gemeindesekretariat Freiburg-St.-Georgens genutzt. Als Ornament im Fachwerkgiebel befindet sich statt einer Rosette das Johanniterwappen. Die Glocke im Dachreiter rief nicht nur die Gemeinderäte zur Sitzung, sondern auch die Bewohner zur Hilfeleistung bei Feuersnot.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN IN FREIBURG-ST. GEORGEN

Kindergärten & Schulen in St. Georgen

Wahrzeichen Sankt Georgens sind neben der Schönbergkulisse, die von weitem sichtbaren Kirchtürme von St. Peter und Paul in Uffhausen (1967–1969) und von St. Georg am südlichen Ortseingang sowie die historische Kapelle Peter und Paul im Kapellenwinkel. 1955 gründeten die Protestanten in St. Georgen die evangelischen Lukasgemeinde als eigenes Kirchengemeindezentrum am Mettweg. Auch der Stadtteil St. Georgen hat viele Kindergärten, von denen hier nur ein paar genannt werden können: der Kindergarten St. Peter und Paul, der Katholischer Kindergarten St. Johannes, der Kindergarten Spielkiste, die Krabbelgruppe Kinderzimmer und der Waldorfkindergarten Sonnenblume. In Sankt Georgen gibt es die Grundschule Schönberg, die Schneeburgschule und die private reformpädagogische Kopernikus-Grundschule sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium und die Freie Waldorfschule St. Georgen.

Weitere öffentliche Einrichtungen in St. Georgen

Das Haus am Schönberg ist ein Veranstaltungsort mit Platz für Konferenzen und Tagungen. Auch Inspiration und Lebensfreude, Kultur und Kreativität haben hier ein Zuhause. Haus und Gelände liegen am Fuße des Schönbergs. Die Weinberge am Schönberg, gehören zum Teil noch Mitgliedern der Winzergenossenschaft Freiburg-Sankt Georgen. Daneben gibt es auch einige private Weingüter. Die St. Georgener Weine gehören zum Bereich Markgräflerland des Weinanbaugebietes Baden. Im Winzerhaus Sankt Georg werden örtliche Weine und Sekte aus den Lagen Steinler, Lorettoberg, Batzenberg und Dürrenberg angeboten. Es befindet sich in einer ehemaligen Trottestation. Als einziger der vor der Gebietsreform in Baden-Württemberg (ab 1968) eingemeindeten Stadtteile, gibt es in St. Georgen ein Gemeindesekretariat als Außenstelle des Freiburger Bürgeramts, wo einfache Verwaltungsangelegenheiten ortsnah erledigt werden können.

KULTUR UND FREIZEIT FREIBURG-ST. GEORGEN

Besonders nach Süden und Westen ist Sankt Georgen von Wald umgeben, der mit Wanderwegen als Naherholungsgebiet gelten darf. Das Gasthaus Schönberghof steht in der Nähe der Burgruine Schneeburg. In dem Anwesen ist ein Ausflugslokal mit großer Gartenwirtschaft und heimischer Küche untergebracht. Früher war der Schönberghof der Versorgungshof der Burgbewohner auf der Schneeburg (Ebringen). Rund um den Schönberghof beginnen zahlreiche Wanderwege auf und rund um den Schönberg. Der Schönberghof ist daher auch idealer Ausgangspunkt oder Zielort von Tageswanderungen. Schöne Wandermöglichkeiten bietet der Schönberg (644 m), auf dem die Schneeburgruine zu besichtigen ist. Sie liegt auf einer nordwestlichen auslaufenden Bergkuppe des Schönbergs, auf der Gemarkung der Gemeinde Ebringen. Die frühen Erbauer der Schneeburg liegen noch immer im Dunkeln, auch ob es einen Vorgängerbau gegeben hat. Bekannt ist, dass die Herren von Hornberg zu Beginn des 13. Jahrhunderts auf dem westlichen Ausläufer des Schönbergs eine Burg namens „Schneberg“ besaßen. Der Naturlehrpfad am Schönberg führt in zwei rund vier Kilometer langen Runden um den Ebringer Schönberg. Entlang der Wege wird sowohl auf Pflanzen und Sträucher als auch auf landschaftliche, geologische, bergbauliche, geschichtliche, botanische und forstliche Besonderheiten verwiesen. Auf dem über 4 km langen St. Georgener Weinlehrpfad erfährt man alles Wissenswerte über den Weinanbau der Region und genießt eine herrliche Aussicht ins Rheintal und zum Kaiserstuhl.

Festlichkeiten in St. Georgen

Das milde Klima am Hang des Schönbergs sorgt für eine besonders gute Weinlese, sodass es nicht verwunderlich ist, dass in St. Georgen alljährlich im Mai ein Weinfest gefeiert wird, das zu den größten Weinfesten der Region zählt. Dieses weit über die Grenzen der Region bekannte „Wifescht in St. Jerge“, wie man in St. Georgen auf Alemannisch zu sagen pflegt, wird von den örtlichen Vereinen organisiert und seit 1977 veranstaltet. Jedes Jahr findet in Erinnerung an den Namenspatron St. Georg im Ort die Reiterprozession „Georgsritt“ statt. Die Prozession wird vom katholischen Pfarrer durchgeführt, der auch alle mitgebrachten Pferde segnet. Der St. Georgener Narrenumzug ist ein Highlight und sollte nicht verpasst werden. Der ganze Stadtteil schmückt sich für den Umzug, alle Bewohner treffen sich und man feiert die Fasnet noch mit Bräuchen, wie sie in den umliegenden Dörfern seit jeher gefeiert werden.

Moderne Freizeiteinrichtungen in St. Georgen

Das ehemalige Bahnhofsgebäude (Bahnhöfle) stammt aus dem Jahr 1905. Im Gebäude hat heute der KULBA Kulturbahnhof Freiburg St. Georgen seine Heimat. Am Dorfbach an der Grenze zum Vauban liegt seit 1998 der von einem Verein getragene Kinderabenteuerhof. Auf dem 11.000 Quadratmeter großen, teilweise barrierefreien Gelände finden sich tier-, natur-, handwerk- und erlebnispädagogische Angebote. Bereits seit 1930 gibt es in St. Georgen ein Freibad, das 1998 modernisiert wurde. Es zählt zusammen mit seiner 16 m hohen Breitenrutsche und zwei Beach-Volleyball-Spielplätzen zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen im Freiburger Süden. Die KinderGalaxie ist ein Hallenspielplatz (Indoorspielplatz), der ein großes Angebot an allem macht, was Kindern Spaß bereitet: Attraktionen für Drei- bis Zwölfjährige, ein Extrabereich für die ganz Kleinen mit separatem Still- und Wickelraum sowie für die Eltern ein großer Bistrobereich mit einem Internet-Café.

Quellen:

alemannische-seiten.de

Appenzeller, P.; Kersting R. (2018): „Endlich Freiburg – Dein Stadtführer“,

rap Verlag Stegen-Eschbach

bv-fr-st-georgen.de/unser-stadtteil/freiburg-st-georgen (Bürgerverein)

freiburg-geniessen.de

Immowelt.de

Wikipedia

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