FREIBURG VAUBAN

Das Quartier Vauban ist der neueste, teilweise autofreie Stadtteil im Süden der Stadt Freiburg im Breisgau mit 5.602 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Prognostiziert waren bei der Planung des neuen Stadtteils in den 1990er Jahren 6000 Einwohner und 600 Arbeitsplätze. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2007 im Wesentlichen zum Freiburger Stadtbezirk St.Georgen-Süd; die Plusenergiehäuser der Solarsiedlung östlich der Merzhauser Straße waren Teil des Stadtbezirks Unterwiehre Süd. Seit dem 1. Januar 2008 wird das Viertel als eigener – und mit 41 Hektar flächenmäßig kleinster – Freiburger Stadtteil geführt. Im Süden grenzt das Viertel an die selbständige Gemeinde Merzhausen.

GESCHICHTE

Der neue Stadtteil wurde auf dem Gelände der ehemaligen Wehrmachtskaserne errichtet, die ab 1937 im Gewann Feldmatten auf der Gemarkung des Winzerdorfs St. Georgen erbaut worden war, das 1938 nach Freiburg eingemeindet wurde. Die Kaserne war nach dem Freikorps-Aktivisten Albert Leo Schlageter, einer Märtyrerfigur der nationalsozialistischen Bewegung, benannt.

Mit dem Beginn der französischen Besatzung am Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die französische Armee das Gelände zur weiteren Nutzung als Kaserne. Sie benannten diese nun nach dem französischen Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban, der Freiburg zur Zeit der französischen Besatzung am Ende des 17. Jahrhunderts (1679–1697) zu einer für die Zeitperiode typischen sternförmigen Festung um- und ausbaute, bevor er gegenüber in Frankreich in Neuf-Brisach 1699–1703 auf freiem Feld den Idealtypus einer solchen Festung verwirklichen konnte. Nach dem Abzug des französischen Militärkontingents am 15. August 1992 infolge der deutschen Wiedervereinigung und der Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages wurde der Name Vaubans für das neue Wohnquartier beibehalten.

Bis zur Entscheidung über die Zukunft des Stadtteils gab es Zwischenlösungen für die Konversion der Kasernengebäude. So wurden bosnische Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht, eine Notunterkunft für wohnsitzlose Bürger und die Sammelstelle für Asylbewerber eingerichtet. Ferner pachtete das Gehörlosenzentrum ein Haus, und die Freiburger Reiter nutzten die Stallungen der Franzosen.

Im Jahr 1994 entstand in einem besetzten Haus der leerstehenden Kaserne eine Initiative unter dem Namen KTS. Durch die Grundeigentumsverhältnisse hatte es Verzögerungen bei der Sanierung und Neuplanung des Geländes gegeben. Am 22. Dezember 1994 wurde das Forum Vauban als Verein mit einem Startkapital von 98.000 DM gegründet. Der Bau der ersten neuen Häuser begann nach dem Abbruch der meisten Kasernengebäude im April 1998. Am 1. Juli 2006 wurden 4.100 Einwohner gezählt, Ende 2008 knapp 5.000. Das Konzept des Stadtteils wurde im Bereich Urban Best Practices der Expo 2010 auf dem Messestand der Stadt Freiburg vorgestellt.

Wie der Eingangsbereich gestaltet werden soll, war Gegenstand eines jahrelangen Streits zwischen dem Stadtteilverein und der Freiburger Stadtbau. Im April 2010 wurde bekannt gegeben, dass das seinerzeit noch von einem Wagenkollektiv besetzte Gelände bis spätestens Anfang 2012 mit zwei vier- bis fünfgeschossigen Gebäuden bebaut werden sollte. 2011 löste sich das Wagenkollektiv Kommando Rhino auf bzw. der Platz wurde im August 2011 geräumt und die Bauarbeiten begannen. 2013 wurde das Stadthaus M1 der Berliner Barkow Leibinger Architekten fertiggestellt, das in einem Teil das Green City Hotel Vauban als erstes Integratives Hotel Freiburgs und im anderen Teil ein Wohn- und Geschäftshaus gehobener Ausstattung umfasst.

BEBAUUNG

Alle Gebäude wurden mindestens entsprechend dem Freiburger Niedrigenergie-Standard errichtet, wobei die etwa 100 Einheiten der Solarsiedlung über das Jahr gerechnet mehr Energie erzeugen sollen, als sie selbst verbrauchen. Es gibt einige Passivhäuser, darunter das erste Mehrfamilienhaus in Passivhaus-Bauweise in Deutschland. Ein Teil der Häuser ist mit Vakuumtoiletten und Ecosan-Abwassertechnologie ausgerüstet. Die Bevölkerungsdichte von 12.500 Ew./km² ist relativ hoch und entspricht etwa der Dichte in den Innenstadtbezirken vieler deutscher Großstädte.

Das Gelände grenzt unmittelbar an einen naturgeschützten Bachlauf mit altem Baumbestand, der ein Biotop für eine Vielzahl seltener Tiere ist. Wegen der früheren militärischen Nutzung des Geländes ist das Grundwasser besonders mit Kohlenwasserstoffen verseucht. Es wird in einer eigenen Anlage umgewälzt und ausgetauscht. 2026 soll es wieder einwandfrei sein. Anfang 2017 wurde mit dem V8 die letzte Baulücke an der Ecke Wiesentalstraße / Merzhauser Straße geschlossen. (Quelle: Wikipedia)

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