KROß IMMOBILIEN

PRIVATER IMMOBILIENVERKAUF

DIE 10 HÄUFIGSTEN FEHLER BEIM PRIVATEN IMMOBILIENVERKAUF

Der Verkauf einer Immobilie ist nicht vergleichbar mit dem Verkauf anderer kleiner und auch großer Gegenstände. Es gibt viele Fallstricke, aber auch einige Details, die dazu führen können, dass die Immobilie auf dem Immobilienmarkt nicht interessant wird oder dass erst vorhandenes Interesse schwindet. Die Immobilie wird zum Ladenhüter und das nur, weil vielleicht ein paar Details nicht bedacht oder ignoriert werden. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen die zehn häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf auf und geben Ihnen wertvolle Tipps, sodass Sie Ihre Immobilie erfolgreich anbieten und zum besten Preis verkaufen können. Gerne stehen wir Ihnen auch in einem persönlichen und natürlich unverbindlichen Gespräch zur Verfügung, damit Sie sich auf den Verkauf Ihrer Immobilie optimal vorbereiten können. Nutzen Sie gerne unsere Checkliste zum Download, um an alle Details zu denken.

DIE HÄUFIGSTEN FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF
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1. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: ZEITMANAGEMENT – „EINEN VERSUCH IST ES WERT.“

Viele Eigentümer begeben sich in das Abenteuer Immobilienverkauf, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Dabei gibt es viele Fragen im Vorfeld abzuklären, z. B.:

  • Welchen Angebotspreis setze ich an?

  • Welchen Zeitpunkt wähle ich?

  • Welche Werbemaßnahmen sind für meine Immobilien und ggf. speziell in meiner Region nötig und zielführend?

  • Welche Unterlagen benötige ich beim Verkauf?

  • Wie erstelle ich ein Exposé?

  • Wie löse ich ein bestehendes Immobiliendarlehen ab?

  • Benötige ich beim Kauf einer anderen Immobilie eine Zwischenfinanzierung?

  • Wie organisiere ich zeitlich und finanziell den Eigentumsübergang?

  • Welche Fragen stellen Interessenten und Käufer?

  • Welche juristischen Fallstricke lauern?

  • Und so weiter, und so fort.

Profitipp vom Immobilienmakler:

Wichtig ist nicht, alles zu wissen. Wichtig ist, zu wissen, wo die notwendigen Informationen zu finden sind, die Sie benötigen. Deswegen:

  • Erschaffen Sie sich im ersten Schritt einen ausreichend großen Zeitrahmen, um alle Vorbereitungen und Recherchen durchführen zu können und sich ein eigenes, geplantes Konzept zu erstellen.

  • Machen Sie sich eine Übersicht über alle zu erledigenden Punkte, die mit Informationen gefüllt werden müssen, damit Sie diese Liste danach abarbeiten können. Hierzu gehören auch feste, realistische Zeiträume, die Sie einhalten möchten.

  • Beziehen Sie in Ihre Gesamtplanung mit ein, dass bis zum endgültigen Verkauf einer Immobilie mehr als zehn Monate Zeit vergehen können, da Sie kein Experte für Immobilienverkäufe sind und auch über kein umfangreiches Immobilienmarkt-Netzwerk verfügen.

  • Informieren Sie sich im Internet auf vertrauenswürdigen Seiten zum privaten und professionellen Immobilienverkauf.

  • Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt, der sich aufs Immobilienrecht spezialisiert hat, um juristische Fragen abzuklären.

  • Besorgen Sie sich alle notwendigen Eckdaten vom Bauamt und lassen Sie ein professionelles Aufmaß erstellen (Vermeiden Sie in jedem Fall Eckdaten Pi mal Daumen und Aufrundungen!) und sorgen Sie für einen Energieausweis.

  • Informieren Sie sich über das Marktgeschehen, gerne auch bei uns als Experten, für die aktuell festgelegte Preisgestaltung auf dem Immobilienmarkt.

  • Engagieren Sie Profis fürs Home Staging und für hochwertige Fotografien im Innen- und Außenbereich Ihrer Immobilie (für den idealen Internetauftritt auf Portalen und auch Ihr Exposé). Home Staging ist das perfekte Konzept, um Ihre Immobilie auf dem Markt gewinnbringend und erfolgversprechend anzubieten. Hierzu erfahren Sie mehr auf unserer Homepage.

  • Sprechen Sie mit Mediengestaltern über das ideale Design eines Exposés.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Bankberater über finanzielle Angelegenheiten, z. B. in Bezug auf Zwischenfinanzierungen oder Ablösung eines bestehenden Immobiliendarlehens und mit Ihrem Steuerberater über eventuell laufende Hypotheken.

  • Sobald die Immobilie bewegungslos über mehrere Monate auf Plattformen angeboten wird, sollten Sie einen Immobilienmakler hinzuziehen, da möglicherweise irgendwelche Details fehlerhaft sind und somit die Immobilie für den Markt unattraktiv wirkt.

Als Faustregel gilt: Jeder kleine Fehler kann sehr viel Geld kosten und ist im Nachhinein nur mit Aufwand oder hohen Kosten auszubügeln. Da die eigene Immobilie in der Regel der größte Vermögensgegenstand ist, ist es wichtig, sich vorher ausreichend kundig zu machen. Notieren Sie daher alle Informationen, die Sie erhalten und benötigen, übersichtlich und geordnet, um sie jederzeit abrufen und verwenden zu können. Und kommen Sie in keinem Fall in einen Terminstress, der zu Flüchtigkeitsfehlern führt und somit den Gewinn Ihres Immobilienverkaufs immens schmälern kann.

2. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: PREISFINDUNG & WERTERMITTLUNG – „LIEBER DEN PREIS ZU HOCH ALS ZU NIEDRIG ANSETZEN.“

Jeder Eigentümer weiß, was er einmal für seine Immobilie bezahlt und was er seither noch investiert hat. Doch diese Kalkulation muss nichts mit dem erzielbaren Preis zu tun haben. Denn beim Immobilienverkauf wird der Wert nur von Angebot, Nachfrage und Verhandlungsgeschick bestimmt. Der erzielbare Preis kann also weit darüber oder auch weit darunter liegen.

Den erzielbaren Preis vorherzusagen, ist daher gar nicht so einfach. Es benötigt sehr viel Erfahrung und sehr viel Wissen über die Faktoren, welche den Wert einer Immobilie beeinflussen. Es zahlt sich nicht aus, die Immobilie mit einem zu hohen Preis anzusetzen. Darin sind sich alle Immobilienprofis einig. Ist die Immobilie aber überteuert, verliert man in den ersten Monaten das Interesse möglicher Kunden und wertvolle Zeit, die fast immer Geld kostet. Mögliche Interessenten werden die lange Standzeit bemerken und die Situation, sobald Sie den Preis endlich senken. Dies stärkt die Verhandlungsposition der Interessenten. Eine Ausnahme sind überhitzte Märkte mit spekulativer Preisentwicklung.

Profitipp vom Immobilienmakler:

  • Ermitteln Sie ein realistisches Verkaufsangebot für Ihre Immobilie und versuchen Sie im ersten Schritt eine Distanzhaltung zum Objekt einzunehmen. Versuchen Sie Ihre Immobilie tatsächlich als Objekt zu behandeln, damit emotionale Bindungen die Wertbeimessung nicht kontraproduktiv beeinflussen.

  • Vergleichen Sie Immobilienpreise auf bekannten Portalen und renommierten Immobilienmärkten über eine gewisse Zeit (am besten während der Zeit Ihrer Konzeptplanung), um ein Gefühl für den Wert Ihrer Immobilie zu erhalten.

  • Konjunkturen, Krisen oder wirtschaftliche Aufschwünge können das Preisniveau auf dem Immobilienmarkt unverhältnismäßig beeinflussen. Deswegen werden Sie nur Erfolg bei der Preisfindung haben, wenn Sie sich den Gegebenheiten und nicht einer scheinbaren Logik anpassen.

  • Verzichten Sie in jedem Fall auf Preisspielereien, in dem Sie zu unterschiedlichen Zeiten oder auf diversen Portalen unterschiedliche Preise „ausprobieren“. Dies fällt auf und schwächt Ihre Verhandlungsposition. Außerdem kann Ihre Immobilie auf einem unsichtbaren Index landen, auf dem Angebote im Kopf von Interessenten verzeichnet werden, die möglicherweise Fake sind oder vor Makeln nur so strotzen.

  • Durch den Angebotspreis wird im Übrigen auch das Käuferklientel vorsortiert oder ungewollt aussortiert. Denn wenn eine Immobilie mit einem zu hoch angesetzten Preis gänzlich außerhalb der finanziellen Reichweite liegt, wird sich die Anzahl der Interessenten enorm reduzieren und somit die Möglichkeit, die Immobilie gewinnbringend und schnell zu verkaufen.

  • Nutzen Sie die Informationen, die im Grundstücksmarktbericht verzeichnet werden, den Sie auf dem zuständigen Amt gegen eine Gebühr erwerben können. In Freiburg erhalten Sie den Bericht direkt bei der Stadt und können ihn online kaufen. Das Entgelt für den Immobilienmarktbericht Freiburg beträgt 40 Euro plus Porto (Stand: März 2021), sollten Sie diesen nicht als PDF, sondern via Post erhalten wollen. In diesem Bericht erfahren Sie mehr zu den tatsächlich erwirtschafteten Quadratmeterpreisen diverser Immobilien und Grundstücke in Ihrer Region. https://www.freiburg.de/pb/1424099.html

  • Für die Wertermittlung sind allerdings nicht nur die vorhandenen Quadratmeter entscheidend, sondern auch folgende Punkte: Baujahr, Ausstattung, Immobilienlage inkl. Infrastruktur, Etage einer Wohnung, Größe des Grundstücks und Umbauten/Anbauten. Je hochwertiger diese Punkte eingeschätzt werden, desto höher kann der Wert der Immobilie angesetzt werden. Aber immer mit Blick auf das aktuelle Marktgeschehen und die Konjunktur.

Als Faustregel gilt: Um einen Fehler beim Immobilienverkauf zu vermeiden, muss eine Immobilie zu einem fairen Marktwert oder vielleicht sogar knapp darunter angeboten werden. Sollten Sie keine Erfahrung bei der Immobilienbewertung haben, dann fragen Sie zuerst jemanden, der sich damit auskennt. Hierfür stehen wir Ihnen gerne bei KROß IMMOBILIEN zur Seite. Wichtig ist, dass Sie nicht einfach ins Blaue raten, denn je länger die Immobilie zu einem unpassenden Preis angeboten wird, desto uninteressanter wird sie für den Markt.

3. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: UNTERLAGENMANAGEMENT

Das Unterlagenmanagement ist einer der umfangreichsten Punkte, mit denen wir uns als professionelle Immobilienmakler beschäftigen. Und das nicht ohne Grund, denn die Unterlagen zur Immobilie sind tatsächlich das A und O eines erfolgreichen und zügigen Vertragsabschlusses zum besten Preis.

Unterlagen für eine Immobilie lassen sich nicht spontan „mal schnell“ zusammensuchen, wenn sie „überraschend“ gebraucht werden. Alle Immobilienunterlagen müssen komplett und ordentlich zusammengestellt vorliegen, noch bevor die Immobilie überhaupt auf dem Markt angeboten wird. Je ausführliche Ihre Unterlagen sind, desto mehr Vertrauen erwecken Sie bei potentiellen Käufern und somit erzielen auch einen besseren Preis für Ihre Immobilie.

Profitipp vom Immobilienmakler:

  • Sorgen Sie für alle notwendigen Unterlagen, Dokumente, Urkunden, Abrechnungen und Eckdaten Ihrer Immobilie. Prüfen Sie in diesem Zuge auch, ob eine eventuell laufende Hypothek einen Verkauf der Immobilie überhaupt lohnenswert macht.

  • Vielleicht haben Sie die Architekten-Blaupause zur Hand, fertigen Sie aber dennoch einen für Laien gut erkenn- und lesbaren Grundriss der Immobilie an.

  • Ordentliche Aufführung und saubere Dokumentation von folgenden Unterlagen: aktueller Grundriss, Auszug aus dem Grundbuch inkl. Belastungen, Beschreibung, technische Zeichnungen, aktueller Energieausweis, rechtlich relevante Dokumente wie Teilungserklärungen, Protokolle der Eigentümerversammlung, von Messungen und Wartungen, Abrechnungen der Nebenkosten, Katasterkarte, Statik-Bericht der Immobilie, vorhandene Genehmigung (z. B. Baugenehmigung), bestenfalls auch Nachweise und Rechnungen von Umbauten, Renovierungen, Verbesserungen/Modernisierungen, Reparaturen etc..

Als Faustregel gilt: Bevor nicht alle Unterlagen vollständig, ordentlich und komplett zusammengetragen sind, ist an eine Inserierung der Immobilie nicht zu denken. Denn erst aus diesen Unterlagen erstellen Sie ein professionelles Exposé für alle potentiellen, ernsthaften Käufer und je umfangreicher Sie die Unterlagen zusammenführen, desto mehr Vertrauen bauen Sie auf.

4. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: EXPOSÉGESTALTUNG

Das Exposé ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten und eines der wichtigsten Verkaufsinstrumente im Immobilienmarketing. Das Exposé ist daher nicht mit den gesammelten Unterlagen im Dokumentenmanagement zu vergleichen, sondern vielmehr eine schriftliche Bewerbung der Immobilie mit allen wichtigen Fakten. Es ist die Visitenkarte der Immobilie oder auch das Bewerbungsanschreiben, um es bildlich zu beschreiben.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Exposé aufzusetzen und die gängigste ist Ihnen wahrscheinlich schon bekannt: Die Seite auf einem Immobilienportal, auf der Sie alle Informationen zu einer Immobilie erhalten. Aber es existiert nicht nur auf diese Weise:

Kurz-Exposé:

Sie kennen ein kurzes Exposé wahrscheinlich von den Aushängen in einem Maklerbüro oder bei Banken, die Immobilien anbieten. Alle relevanten Daten und auf ein Nötigstes reduzierte Informationen werden mit einem Bild/auf einer Seite zusammengefasst, um die Immobilie vorzustellen.

Ausführliches Exposé:

In einem ausführlichen Exposé sind weitere und mehr beschreibende Informationen, mehr Bilder und Perspektiven der Immobilie aufgelistet. Beispielsweise auch die Lage und die Vorteile der Lage oder beschreibende Texte über die Besonderheiten der Immobilie und der Ausstattung. Das ausführliche Exposé sollte Ihre Grundlage sein, eine Internetanzeige auf Portalen zu verfassen.

Web-Exposé:

Sicherlich kann das „Anzeigenblatt“ auf einem Internet-Immobilien-Portal auch als Web-Exposé aufgefasst werden. Grundsätzlich aber ist gemeint, dass die Immobilie eine eigene kleine Homepage erhält, auf der alle wichtigen Fakten online eingesehen werden können. Normalerweise erstellen innovative Immobilienmakler eine derartige Seite mit einem zusätzlich geschützten Bereich. Zu letzterem haben nur seriöse, ernsthafte und schon bekannte Interessenten personalisierten Zugang. In diesem Bereich lassen sich dann neben dem öffentlichen Exposé weitere Detaildaten teilen und Einsicht in alle wichtigen Unterlagen gewähren.

Exposé-Magazin:

Zwei Formen eines Exposé-Magazins sind möglich. Zum einen die Printversion als gedrucktes Heft oder Zeitschrift, in der auf mehreren Seiten die Immobilie vorgestellt wird. Diese Form gibt es auch als zweite Version, und zwar als PDF-Datei, die ganz einfach via E-Mail verschickt oder auch zum Download bei Social Media bzw. auf einer Homepage angeboten werden kann.

Profitipp vom Immobilienmakler:

  • Schauen Sie sich Musterbeispiele von Exposés für Immobilien an, um ein Gefühl für die Darstellung zu bekommen. Stellen Sie sich vor, welche Informationen Sie als Immobilienkäufer erhalten möchten und wie diese präsentiert sein sollen, um Ihr eigenes Exposé optimal zu gestalten.

  • Erstellen Sie mit Ihren Unterlagen ein vollständiges und umfangreiches Exposé als Konzept (z. B. als Ihre persönliche Grundlage für alle Fakten auf Immobilienportalen), das alle wichtigen Daten und den Grundriss enthält und die für den Immobilien-Verkauf relevant sind. Vergessen Sie nicht die speziellen Extras, die Ihre Immobilie besonders machen (Wintergarten, Pool, ausbaufähige Stockwerke, Autoabstellplätze etc.).

  • Entscheiden Sie sich neben einem Kurz-Exposé für mindestens noch eine weitere Form, um Interessenten mit den wichtigsten Informationen zu versorgen, die für Ihre Immobilie wichtig sind. Wir empfehlen eine Online-Version als PDF oder auch als Homepage.

  • Denken Sie daran, dass das Exposé das Aushängeschild Ihrer Immobilie ist und gestalten Sie es in einem freundlichen, übersichtlichen und einheitlichen Design, bestenfalls mithilfe eines Grafikdesigners oder Experten, der die Aufmachung perfekt inszeniert.

  • Achten Sie auf ansprechende Beschreibungen, die den Interessenten helfen, sich die Immobilie bildhaft und lebendig, gemütlich und freundlich vorzustellen.

  • Nutzen Sie ausschließlich hochwertige, vorteilhafte Fotografien. Denken Sie daran, zuvor alle Home-Staging-Vorteile zu nutzen, um Ihre Immobilie so ansprechend wie möglich anbieten zu können. Erhalten Sie hierzu unter den nächsten Punkten weitere Informationen.

  • In einem Exposé werden nicht alle Unterlagen zum Gebäude preisgegeben. Wichtig sind die Eckdaten (Anzahl der Zimmer, Nutz- und Wohnflächenberechnung, Immobilienzustand, Baujahr, Ausstattung, Extras etc.), ein verständlicher Grundriss, der Energieausweis und relevante Informationen zur Lage.

  • Achten Sie darauf, dass keinerlei Fehler in den Eckdaten vorkommen. Aber auch die Texte sollten fehlerfrei und ansprechend verständlich geschrieben sein.

Als Faustregel gilt: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ein Exposé zu erstellen und entscheiden Sie sich gerne für eine Online-Version (als Homepage oder PDF-Datei), damit Sie schnell und zielsicher jedem ernsthaften Interessenten Ihre Immobilien-Informationen ansprechend aufbereitet anbieten können.

5. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: IMMOBILIEN-BEWERBUNG – „EIN INSERAT AUFGEBEN KANN JEDER.“

Viele Privatverkäufer inserieren ihre Immobilie in der Zeitung oder im Internet und schauen, was passiert. Doch wer den Preis zu hoch ansetzt, wird die Nachfrage senken und riskiert einen Ladenhüter. Wenn der Preis dagegen zu niedrig angesetzt wird, wird unnötig Vermögen verschenkt.

Hinzu kommt, dass man als Privatverkäufer in der Vermarktung häufig Geld sparen möchte und nur die nötigsten Mittel der Vermarktung wählt. Das hat zur Folge, dass einige potentielle Kaufinteressenten das Angebot nicht bemerken und man diese potentiellen Käufer gar nicht erst gewinnen kann. Vielleicht hätte gerade einer dieser Interessenten den besten Preis bezahlt.

Profitipp vom Immobilienmakler:

  • Mit Ihrem eingangs erwähnten Konzept haben Sie alle realen Eckdaten und Fakten zur Hand, um die Immobilie zu bewerben. Fehlen noch Daten, besorgen Sie sich diese umgehend. Inserieren Sie die Immobilie nicht vorher und ergänzen danach. Sie verschenken Potential, das von Beginn an genutzt werden muss.

  • Machen Sie sich einen Überblick über die in Ihrer Region relevanten Portale und Möglichkeiten, Ihre Immobilie professionell zu präsentieren. Hierzu zählen Portale wie immowelt.de oder immobilienscout24.de ebenso wie die regionalen Printmedien, in denen Immobilien angeboten werden.

  • Bilder sind ein wichtiges Verkaufsargument, daher investieren Sie in professionelle Bilder aller Räume und auch Außenbereiche. Drohnenaufnahmen aus der Vogelperspektive sind ebenfalls gerne gesehen. Achten Sie in jedem Fall auf eine helle, aufgeräumte, ordentliche und saubere Umgebung und erfahren Sie gerne mehr auf unserer Homepage über das Home Staging einer Immobilie und unter dem nächsten Punkt, um den besten Verkaufsvorteil zu erhalten.

  • Die Bilder sind nicht nur fürs Internet gedacht, sondern auch für Printmedien und Ihr Exposé, daher achten Sie in jedem Fall auf eine sehr gute Auflösung. Bedenken Sie, dass Sie, sollten Sie die Möglichkeit haben, auch auf 3D-Visualisierungen, 360-Grad-Aufnahmen und Videos zurückgreifen können.

  • Nutzen Sie keine Architekten-Blaupause als Grundriss, sondern einen einfach zu verstehenden Grundrissplan für Laien, der aufzeigt, wie die Räume aufgeteilt sind.

  • Notieren Sie alle relevanten Details der Immobilienlage, die den Wert der Immobilie oder des Grundstücks deutlich anheben können (beispielsweise Schulen und Kindergärten sowie Freizeitangebote in beruhigten Zonen, in denen Ihr Mehrfamilienhaus steht; eine altersgerecht umgebaute Immobilie, die im nahen Umfeld auch mit barrierefrei zugänglichen Ärzten, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln punkten kann; oder ein modernes Wohnhaus mit erneuerbaren Energien in einem Wohnviertel nahe der Straßenbahn oder einem Naherholungsgebiet, das die Zielgruppe von Klimaschützern anspricht).

  • Setzen Sie Ihre Zielgruppe fest und gleichen Sie Ihr Verkaufsangebot und Ihre Beschreibungen mit dieser ab (Familien, Singles, junge Paare, ältere Menschen, Geschäftsleute etc.).

  • Bei der Erstellung Ihres Immobilien-Angebots sollten Sie ein einheitliches Bild erschaffen, nicht in einem Portal andere Preise angeben als in einem anderen und auch keine Daten weglassen, die Sie woanders verwenden. Erschaffen Sie ein homogenes, seriöses Bild Ihrer Immobilie mit Energieausweis und allen Eckdaten, vielen professionellen Fotos und dem Grundriss. Denn Interessierte bewegen sich, wie Sie, auf verschiedenen Plattformen, nicht nur auf einer. Finden Interessenten veränderte Informationen vor, bauen Sie Vertrauen ab.

  • Achten Sie auf die Wortwahl, die korrekte Rechtschreibung und auch auf einen seriösen, ansprechenden Titel Ihrer Anzeige. Vermeiden Sie unbedingt Superlative (supertoll, extra-klasse) und auch eine Ansammlung von Satzzeichen (!!!). Nutzen Sie schon im Titel die Ansprache für die Zielgruppe: „Einfamilienhaus für Familie mit Kindern“ ist besser als „Haus für vier Personen“.

  • Die erste Kurzbeschreibung ist wie ein Teaser bei der Zeitung zu lesen. Sie soll alle potentiellen Käufer ansprechen und dazu auffordern, mehr erfahren zu wollen. Daher setzen Sie die besten Vorteile in einen pointiert formulierten Text, der sich einladend lesen lässt (realistische Adjektive, Hervorheben von realen Vorteilen: „wunderschöner Garten“, wenn der Garten wirklich wunderschön ist).

  • Achten Sie bei allen Beschreibungen darauf, dass nicht alle Menschen die gleiche Vorstellungskraft haben wie Sie. Schreiben Sie daher von einer geräumigen, großen und lichtdurchfluteten Küche mit gemütlicher Essecke für die ganze Familie anstelle von einer Küche mit 25 qm, drei Fenstern und einem Sechs-Personen-Essbereich.

  • Achten Sie darauf, zielgruppenorientiert zu beschreiben und überschütten Sie die Interessenten nicht mit Informationen. Wählen Sie gezielt aus. Sie können durchaus Informationen weglassen, die für die Zielgruppe absolut irrelevant sind. In individuellen Gesprächen lassen sich diese Punkte dann als „weitere Vorteile“ anpreisen, wenn die Details auf Interesse stoßen (z. B. Nachbarschaftshilfen für ältere Personen, wenn Ihre Immobilie vor allem für junge Familien interessant ist).

Als Faustregel gilt: Gerade in der heutigen Zeit gibt es immer mehr Medien und Portale der Bewerbung, welche vor allem von den jüngeren Generationen als selbstverständlich erachtet werden. Es ist also umso wichtiger, gezielt und zielgruppengerecht zu bewerben. So heben Sie sich von der breiten Masse ab und Ihre Immobilie wird auf dem Markt fokussiert wahrgenommen. Achten Sie auf vollständige, wahre und auch ansprechend formulierte Aussagen.

6. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: IMMOBILIEN-VORBEREITUNG – „DIE IMMOBILIE IST DOCH IN GUTEM, GEREINIGTEM ZUSTAND!“

Leider reicht eine Reinigung der Immobilie nicht zwingend aus, um eine Immobilie in ordentlichem Zustand zu präsentieren. Es bedarf etwas Fingerspitzengefühl und definitiv einen distanzierteren Blick auf das Objekt, um es mit den Augen eines Fremden betrachten zu können. Auch wenn einige Blessuren generell nicht stören, schauen Kaufinteressenten genau auf diese sehr viel kritischer und versuchen damit den Preis zu drücken. Das Aufbereiten der Immobilie ist somit ein zentraler Punkt, der nicht nur vor Besichtigungen, sondern schon vor dem Fototermin vonstattengehen muss. Denn schon die Bilder im Netz müssen ansprechend, hell und gemütlich sauber sein, nicht nur wirken.

Profitipp vom Immobilienmakler:

  • Achten Sie darauf, dass die Immobilie sauber, ordentlich und aufgeräumt ist, bevor Sie Fotos machen oder gar einen Besichtigungstermin vereinbaren (dies gilt für die Innen- als auch Außenbereiche, Fenster, Türen, Ecken, Rohre, Heizungsraum, Keller, Garage, Wände, Decken etc.).

  • Achten Sie auf Helligkeit, Licht und darauf, dass keine Rückstände zu einem Raucher- oder Tierhaushalt vorhanden sind. Ebenso lüften Sie zuvor durch, denn für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

  • Lassen Sie kleine Makel ausbessern, z. B. Wände hell streichen, Geländer streichen, Blessuren an Türen oder Fenstern ausbessern.

  • Prüfen Sie Außenanlagen und Garten: Gehwege fegen, Unkraut jäten, verdorrte Pflanzen entfernen/austauschen, Grünschnitt entsorgen, Mülltonnenbereich reinigen, Fußmatten abklopfen, Sperrmüll entsorgen etc.

  • Ist die Immobilie bei kommenden Besichtigungsterminen noch bewohnt, ist es wichtig, alle nicht notwendigen Details zu beseitigen (ansprechende Dekorationen dürfen bleiben, nicht aber der aufgestellte Wäscheständer im Wohnzimmer, der halbgefüllte Mülleimer in der Küche, das Geschirr im Abtropfregal, allzu private Gegenstände, Tierspielzeuge/Katzenklo etc.). Betten müssen gemacht sein, Spiegel und Fenster geputzt, sanitäre Anlagen müssen sauber sein (keine Haar- und Staubreste, keine Gerüche, Seifen- oder Kalkreste), Staubflusen, Spinnennetze entfernen etc.

  • Möglich ist auch die Situation des aktuellen Auszugs, bei dem Kartons herumstehen, die ebenfalls bestmöglich aus dem Bild der Fotografien geräumt und ordentlich für Besichtigungen beiseite stehen sollten. Insofern es nicht anders möglich ist, sie schon gänzlich woanders unterzubringen. Besser wäre in der Tat, zu warten, bis der Auszug vollzogen ist, bis Fotos gemacht oder Besichtigungen vereinbart werden.

  • Ist die Immobilie leer, ist es hilfreich, einige Designelemente zu dekorieren und vielleicht ein paar Möbel für die Vorstellungskraft aufzustellen, die die Räume ansprechend und zweckmäßig gestalten. Da die Thematik des Home Stagings sehr umfangreich ist, haben wir hierzu einen eigenen Beitrag mit kostenloser Checkliste verfasst, die Sie sich gerne zu Hilfe nehmen können.

Als Faustregel gilt: Eine Immobilie verkaufsfähig zu präsentieren bedeutet nicht, sie ausschließlich zu reinigen. Ob sie noch bewohnt ist oder leer steht, als Immobilienmakler verwenden wir bei KROß IMMOBILIEN das Prinzip des Home Staging, damit Ihre Immobilie im besten Licht präsentiert ist und jedem kritischen Auge, das Preise senken will, standhält. Nutzen Sie unser Fachwissen zu diesem Bereich und bereiten Sie Ihre Immobilie perfekt für den Fototermin und alle Besichtigungen vor. Greifen Sie gerne auf unsere kostenlose Checkliste und alle ausführlichen Informationen auf unserer Homepage zum Thema Home Staging zurück, um den besten Preis in kürzerer Zeit für Ihre Immobilie zu erhalten. Dort erfahren Sie mehr zum Prinzip des Home Stagings, bei dem Ihre Immobilie mit ein paar Handgriffen viel attraktiver ausgestattet und gestaltet wird, um positiv aus allen Immobilien-Angeboten herauszustechen.

7. FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF: PLANUNG DER BESICHTIGUNG – „DIE BESICHTIGUNG MACHE ICH BESSER SELBST.“

Vor allem als Eigentümer kennen Sie Ihre Immobilie doch selbst am besten! Doch Kaufinteressenten haben häufig einen ganz anderen Blickwinkel auf die Immobilie als der Eigentümer. Die Immobilie wird nicht mit der gleichen Emotionalität betrachtet, sondern mit Abstand. Interessenten fragen sich, mit welchen Kosten und Aufwand die zukünftige Wunschimmobilie entstehen kann. Diese verschiedenen Perspektiven können beim Immobilienverkauf zu einem Konflikt zwischen den Parteien führen und darin enden, dass es gar nicht erst zu Verhandlungsgesprächen kommt. Ein entscheidender Fehler beim Immobilienverkauf.